Glasfaserausbau in Butzbach fast abgeschlossen
Das Unternehmen TNG Stadtnetz hat den Glasfaserausbau in der Butzbacher Kernstadt weitestgehend abgeschlossen.
Butzbach, Hessen
Vierzig Jahre lang kam das Internet durch die Telefonleitung. Der Umstieg auf Glasfaser läuft seit Jahren, und er läuft überall verschieden schnell. Schlag nach, wie weit deine Gemeinde ist, wer dort baut und welche Anbieter schon verkaufen.
9.120 Gemeinden, Ausbaulage aus dem Breitbandatlas des Bundes, Stand 10.9.2026.
In den 9.120 Gemeinden dieser Seite können heute 41 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss bekommen. Die Zahl ist nach Einwohnern gewichtet. Ungewichtet zählte Helgoland so viel wie Köln.
Der Durchschnitt verdeckt allerdings, worum es geht. Zwischen den Ländern liegen mehr als fünfzig Punkte: Bremen steht bei 84 Prozent, Thüringen bei 27. Und innerhalb eines Landes geht es genauso weit auseinander, weil Ausbaugebiete an Gemeindegrenzen enden.
Gemeinden nach Ausbaustand: von „gar nicht“ bis „durch“. Gemeldet wird je Gemeinde, nicht je Hausnummer.
Das Unternehmen TNG Stadtnetz hat den Glasfaserausbau in der Butzbacher Kernstadt weitestgehend abgeschlossen.
Butzbach, Hessen
486 Haushalte und Unternehmen in Konradsreuth erhalten durch die Deutsche Telekom Zugang zu schnellem Internet.
Konradsreuth, Bayern
Der Glasfaserausbau in Friedberg lässt weiter auf sich warten. Die Deutsche Glasfaser prüft das Projekt noch, kündigt aber an, „kurzfristig mit einer Entscheidung“ zu rechnen.
Friedberg, Bayern
Bad Neustadt a. d. Saale hat mit der Telekom Deutschland GmbH zwei neue Ausbauverträge für weitere Glasfaser-Projekte geschlossen.
Bad Neustadt an der Saale, Bayern
Kupfer verliert mit jedem Meter. Wer zwei Kilometer vom Verteiler wohnt, bekommt aus derselben Technik weniger heraus als sein Nachbar am Ortseingang, und daran ändert kein Tarif etwas. Glas verliert praktisch nichts.
Deshalb steht auf jeder Ortsseite zuerst die Leitung und erst danach der Preis. FTTH heißt, das Glas endet in der Wohnung. FTTB heißt, es endet im Keller und die letzten Meter bleiben Kupfer. Das genügt meist, aber es ist nicht dasselbe.
Der zweite Unterschied fällt erst im Betrieb auf: Beim Fernsehkabel teilen sich die Haushalte eines Straßenzugs eine Leitung. Abends merkt man das. Bei Glasfaser nicht.
Ein Netzbetreiber entscheidet, ob er baut. Meist hängt das an einer Quote: Melden sich genug Haushalte vorab an, wird gebaut, sonst nicht. Genau darüber berichten die Meldungen auf den Ortsseiten.
Während der Bauphase ist er oft kostenlos, danach kostet er vier- bis fünfstellig. Wer wartet, zahlt.
Auf offenen Netzen verkauft nicht nur der, der gebaut hat. Welche Anbieter an deiner Adresse zu haben sind, steht auf der Ortsseite.